Über 30 Jahre 3D-Design, 25 Jahre Lehre – und immer noch Feuer und Flamme
Fundierte Struktur schafft kreativen Freiraum – für Handwerk, Kunst und die nächste technologische Welle.
Seit vier Jahrzehnten bewege ich mich in der Computergrafik, seit über 30 Jahren in dreidimensionalen digitalen Welten. Das 3D-Design ist mein Zuhause – und seit 25 Jahren gebe ich dieses Wissen weiter.
In 23 dieser Jahre habe ich als Fachbereichsleiter an vier Schulen nicht nur unterrichtet, sondern die Vision der Ausbildung geprägt. Ich habe Lehrpläne entwickelt, Fächersysteme in moderne Lernfelder transformiert und über ein Jahrzehnt lang auch die staatlichen Abschlussprüfungen in meinen Fächern verantwortet. Auf diese gestalterische und strategische Arbeit blicke ich mit Stolz zurück. Doch nach all den Jahren in der inhaltlichen Führung genieße ich es heute umso mehr, wieder zu 100 Prozent am Fundament zu arbeiten: in der direkten Lehre und am Handwerk selbst.
Parallel zur Lehre war ich 15 Jahre lang als Freelancer in der Games- und VFX-Branche unterwegs. Ich durfte Fernsehproduktionen ausstatten, digitale Bauten simulieren und mit physikalischen Explosionen zum Einsturz bringen. Es waren intensive Herausforderungen, die ich vor 15 Jahren bewusst hinter mir gelassen habe – schlichtweg, weil mich die reine Kunstform und der direkte Wissenstransfer mehr erfüllten als die kommerzielle Tretmühle.
Abseits aller spannenden Projekte zählt vor allem eines: zu sehen, wie aus Studierenden Profis werden, die heute ihren Weg in der Kreativwirtschaft gehen und davon leben. Es ist ein Privileg, ein Teil dieses Werdegangs sein zu dürfen.
Aktuell krempelt die künstliche Intelligenz unseren Markt drastisch um. Ich sehe dem gelassen entgegen. Werkzeuge und Workflows mögen sich wandeln, die zugrundeliegende handwerkliche Fachkompetenz bleibt jedoch unersetzlich. In meinen 30 Jahren im 3D-Design musste ich Methoden mehrfach über Bord werfen. Das gehört zur kreativen Normalität. Die neugewonnene Freiheit der reinen Lehre erlaubt es mir, gerade jetzt tief in Techniken einzutauchen, die in engen Produktions-Pipelines niemals Platz fänden.
Ich gebe die Fackel nicht weiter. Ich teile die Flamme.
Behind the Screens – ungeschönte Erkenntnisse
Happy Accidents statt Perfektionsdruck: Wie strukturierte Pipelines, digitale Werkzeuge und gemeinsames Lernen ineinandergreifen.
Diese Seite ist kein poliertes Portfolio. Sie ist eine Wissensdatenbank und Dokumentation für meine Semester. Hier zeige ich nicht nur glatte Endergebnisse, sondern zerre komplexe Pipelines mit all ihren Stolperfallen ans Licht. Ich analysiere und korrigiere Fehler, die mir selbst unterlaufen sind – und behalte bewusst Projekte online, deren qualitative Halbwertszeit längst abgelaufen ist. Denn reflektierte Fehleranalyse ist eine Kernkompetenz.
Genau das lebe ich im Unterricht: Ich möchte meinen Schülern die Illusion nehmen, von Anfang an perfekt sein zu müssen. Der Flow-Zustand entsteht im mutigen Spiel mit Formen, Farben und Topologien. Mein Unterricht soll sich anfühlen wie eine Jam-Session.
Die hier hinterlegten Videos dienen dabei als gemeinsamer Nenner für völlig unterschiedliche Leistungsspektren. Sie holen fehlende Schüler ohne Schamgefühl ab – sie spulen einfach zurück – und bieten den schnellen Köpfen Bonus-Level, ohne dass Langeweile aufkommt. Das befreit den Raum für das, was erfolgreiches Edutainment wirklich ausmacht: Die direkten Zwischentöne, das gemeinsame Scheitern und Wachsen im echten Unterricht.
Diese Seite ersetzt nichts. Sie ist ein erweiterndes Werkzeug, das uns hilft, gemeinsam neue Wege zu gehen. Auch mir.
Über 30 Jahre 3D-Design und 25 Jahre Lehre
Seit über 30 Jahren ist 3D-Design mein Zuhause – und seit einem Vierteljahrhundert gebe ich dieses Wissen weiter.
Nach 23 Jahren als Fachbereichsleiter habe ich die inhaltliche Führung bewusst abgegeben. Heute stehe ich wieder zu 100 Prozent am Fundament: in der direkten Lehre und am nackten Handwerk.
Meine 15 Jahre als Freelancer in der Games- und VFX-Branche habe ich hinter mir gelassen, da mich der reine Wissenstransfer mehr erfüllt als die kommerzielle Tretmühle. Es gibt kein größeres Privileg, als Studierende auf ihrem Weg zum Profi in der Kreativwirtschaft zu begleiten.
Auch wenn KI den Markt aktuell umkrempelt, sehe ich dem gelassen entgegen. Werkzeuge wandeln sich, echtes Handwerk bleibt.
Ich gebe die Fackel nicht weiter. Ich teile die Flamme.
Behind the Screens: Ungeschönte Erkenntnisse
Diese Seite ist kein poliertes Portfolio, sondern eine ehrliche Wissensdatenbank für meine Semester. Ich zerre komplexe Pipelines mit all ihren Stolperfallen bewusst ans Licht. Selbst veraltete Projekte bleiben online – denn reflektierte Fehleranalyse ist eine absolute Kernkompetenz.
Mein Ziel: Schülern die hartnäckige Illusion nehmen, sofort perfekt sein zu müssen. Echter Flow entsteht im mutigen Ausprobieren. Der Unterricht soll sich anfühlen wie eine Jam-Session.
Die Videos dienen als gemeinsamer Nenner für alle Leistungsniveaus. Sie fangen verpassten Stoff stressfrei auf und bieten schnellen Köpfen direkte Bonus-Level. Das befreit den Raum für das, was Lehre wirklich ausmacht: die direkten Zwischentöne, das gemeinsame Scheitern und das Wachsen im echten Unterricht.